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Aktualisiert: vor 47 Minuten 27 Sekunden

FDP Neuenkirchen reaktiviert sich

Fr, 07/06/2018 - 17:36

Neuenkirchen. Am Donnerstag, den 05.07. um 19:00, trafen sich die Freien Demokraten Neuenkirchen am Offlumer See um über die die Reaktivierung des Ortsverbandes Neuenkirchen und die aktuellen politischen Fragen der Gemeinde zu diskutieren. Neben den jungen und engagierten Mitgliedern des neuen Ortsverbandes und weiteren Gästen, war auch der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier anwesend.

Die Teilnehmer des ersten Treffens diskutierten angeregt über die Zukunft der Freien Demokraten in Neuenkirchen. Man sei sich einig, dass Neuenkirchen eine politische, neue Kraft benötige. Alte Strukturen müsse man in Frage stellen, um auch in Zukunft ein attraktives Lebensumfeld in der Gemeinde zu bieten. Die drängenden Fragen rund um die Emmy-Mensa und die Erweiterung des DOC in Ochtrup benötigen dringend sachorientierte Lösungen für Neuenkirchen.

Als neuer Ansprechpartner der Freien Demokraten Neuenkirchen wurde der 26-jährige Fahrlehrer Lukas Heßling bestimmt. Heßling führt die Geschäfte des Ortsverbandes nun bis zur offiziellen Reaktivierung. Als Termin legte man für den ersten Ortsparteitag den 31.08. um 20 Uhr fest. Ein genauer Ort des Ortsparteitages werde man noch bekanntgeben.

Heßling äußerte sich erfreut über die rege Teilnahme an dem sonnigen Dienstagabend: „Es ist erkennbar, dass die Bürgerinnen und Bürger in Neuenkirchen aktuell nicht zufrieden mit der Gemeindeführung sind. Viele Entscheidungen werden von den politischen Entscheidungsträgern ohne Rücksprache mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gefällt. Ich würde mir hier mehr Transparenz und Mitbestimmung wünschen. Regelmäßige Bürgerforen und -dialoge über aktuelle politische Themen wären ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Freien Demokraten in Neuenkirchen laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, aktiv an der Ortsgestaltung mitzuarbeiten und sich politisch zu engagieren.“

„Die Sachthemen in Neuenkirchen liegen auf dem Tisch. Mit der Fehlkalkulation und -planung an der Emmy-Mensa werden die Herausforderungen in der Gemeinde deutlich. Entscheidungen werden ohne Einbeziehung der betroffenen Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeiter getroffen und erst anschließend diskutiert. Die Freien Demokraten Neuenkirchen setzen sich für ein transparentes und sachorientiertes Planungsverfahren ein. Dabei muss man besonders die Kosten und die Auslastung möglicher Neubauten im Auge behalten. Wir dürfen mit den ohnehin knappen Geldern der Gemeindekasse nicht fahrlässig umgehen. Außerdem müssen aktuelle Planungsvorhaben auch in ihrer Realisierbarkeit in Frage gestellt werden. Die drohende Parkplatzsituation an der Emmy-Mensa sowie die möglicherweise geringe Nutzung durch die örtlichen Vereine muss berücksichtigt werden,“ so Heßling im Zuge der Diskussion.

Neben Herausforderungen im Bereich der Planung der neuen Mensa und in der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Kommunalpolitik steht die Attraktivität der Gemeinde Neuenkirchen auf der Agenda der Freien Demokraten. Man wolle schlüssige und innovative Konzepte erarbeiten um auch in Zukunft einen attraktiven Ortskern zu gewährleisten. Mit dem Ausbau des DOC in Ochtrup und einer steigenden Zentralisierung von Einkaufsmöglichkeiten stelle man den lokalen Einzelhandel vor große Herausforderungen, in denen der Einzelhandel zurzeit allein gelassen wird. Mit einem Innenstadtkonzept, welches neben dem Einzelhandel auch besonders die lokale Außengastronomie einbeziehe, könne man den Ortskern Neuenkirchens auch in Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger anziehend gestalten.

Der Kreisvorsitzende der FDP Kreis Steinfurt und Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier freute sich über den Zuwachs in der liberalen Familie: „Mit der FDP Neuenkirchen wird sich ein junges und engagiertes Team in die Gemeindepolitik einbringen. Mit innovativen Ideen und konsequenter Arbeit möchten wir die Bürger wieder näher an die Politik führen, sodass Fehlplanungen, wie aktuell an der Emmy-Mensa ersichtlich, nicht mehr entstehen. Neuenkirchen darf nicht den Anschluss im Kreis Steinfurt verlieren. Die Freien Demokraten Neuenkirchen setzen deshalb schon jetzt Impulse und Anregungen und werden in den zukünftigen Diskussionen und Gesprächen weitere Ideen entwickeln.“

Kategorien: Lokal

Klimaschutz, FDP fordert zeitnahe Antworten

Mo, 07/02/2018 - 08:58

Aus IVZ von 30.6.2018

Kreis Steinfurt. Im Verlauf eines Treffens mit Ulrich Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt, hat sich Kreistagsfraktion der FDP über die Arbeit dort informiert.

Wie die Liberalen in einer Pressemitteilung schreiben, hat sie insbesondere die Aktivitäten des Vereins Energieland2050  und energiespar-Konzepte für die kreiseigenen Gebäude und den kreiseigenen Fuhrpark interessiert. Die FDP kritisiert in diesem Zusammenhang, dass für die Politik nicht zu erkennen sei, wie die Fahrzeuge des Kreises zukunftsicher und emissionsarm ausgerüstet werden können. Ein solches Konzept habe die FDP bereits Ende 2017 in einem Antrag gefordert und Aussagen im 1. Quartal 2018 erwartet. Im gleichen Zeitfenster sollte von der Kreisverwaltung auch ein Konzept vorgelegt werden, wie die bisher ungenutzten Dachflächen der Gebäude der Kreisverwaltung mit Solar-Panels ausgestattet werden und welche weiteren Energieeinsparungsmaßnahmen sinnvoll umgesetzt werden können. Auch hierfür lägen, so die FDP, noch keine Vorschläge vor. In einem Gespräch habe die FDP noch einmal deutlich gemacht, daß sie nunmehr „sehr zeitnah“ Antworten auf ihre Fragen erwarte. Die FDP möchte dazu eine technologieoffene Diskussion anzustoßen. Sie setzt sich dafür ein, auch den Themen Wasserstoffgewinnung und Brennstoffzelle mehr Beachtung zu schenken. Mit dem kreiseigenen Fuhrpark und den Bussen der RVM ständen ideale Fahrzeuge für eine umfangreiche Praxiserprobung zur Verfügung.

Die Liberalen möchten den Verein Energieland2050 stärker in die Diskussion einbinden. Dessen Vernetzung sei bislang zu wenig genutzt worden.

 Ahlke habe noch einmal auf verschiedene Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung Nicht immer sei das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit federführend. Ahkle habe aber auch eingeräumt, dass er durchaus Möglichkeiten sieht, die Ressourcen des „energieland-Vereins“ besser zu nutzen.

Kategorien: Lokal

Liberale fürchten um Lebensqualität

Di, 04/10/2018 - 18:41

METTINGEN/RECKE. Die Nordbahn und kein Ende: Jetzt meldet sich in der Debatte, ob auf der Strecke zwischen Recke und Osnabrück wieder Personenzüge fahren sollen, die FDP Kreis Steinfurt zu Wort. Bis auf den Ortsverband in Recke sind auch die Liberalen gegen die Reaktivierung der Bahn.

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn ist ein Dauerstreitthema. Jetzt schaltet sich die FDP-Kreistagsfraktion erneut in die Diskussion ein und erneuert ihre Bedenken gegen das Projekt. Bei einem Treffen mit Bürgerinitiativen gegen das Projekt wurde unter anderem kritisiert, dass die Mitarbeiter und Zulieferer von Coppenrath&Wiese die Bahnstrecke mehr als am Tag kreuzen müssten.

 Die FDP-Kreistagsfraktion hat ihre Bedenken gegen die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn für den Personenverkehr erneut bekräftigt. In einer Gesprächsrunde mit Vertreten der liberalen Ortsvereine sowie mit Sprechern von Bürgerinitiativen, die eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Recke und Osnabrück ablehnen, wurden die Gegenargumente noch einmal zusammengetragen.

Nach Ansicht der Kritiker leide vor allem die Lebensqualität unter dem halbstündigen Zugverkehr durch die Orte Mettingen, Westerkappeln und Lotte. Allerdings verschweigt der FDP-Kreistagsvorsitzende Hans-Jürgen Streich nicht, dass es mit dem Ortsverein Recke auch Befürworter der Reaktivierung gibt. Der Recker FDP-Mann Thomas Hermann bekräftigte bei dem Treffen im Steinfurter Kreishaus, dass eine Bahnanbindung die Töddengemeinde attraktiver mache.

Die bekannten Kritikpunkte kamen aus Mettingen, Westerkappeln und Lotte. Der Mettinger FDP-Ratsherr Reinhold Heß wiederholte zusammen mit Hans-Jürgen Sieker von der Bürgerinitiative für Verkehrsentflechtung die Befürchtung, der Bahnverkehr teile das Tüöttendorf in zwei Teile. Der vor kurzem von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) vorgenommene Schrankentest an zwei Mettinger Bahnübergängen hat die Gegner in ihren Befürchtungen bestätigt, dass Zugverkehr im Halbstundentakt zum Verkehrschaos auf den Straßen führe. Sie erinnerten daran, dass rund 2500 Mitarbeiter von Coppenrath&Wiese sowie die Zulieferer der Tiefkühlkonditorei die Gleise täglich mehrfach kreuzen müssten. RVM und Bürgermeisterin Christina Rählmann sahen bei den simulierten Schließzeiten an der Hügelstraße vor Cowi dagegen keine Probleme.

Armin Kirsch von der Bürgerinitiative aus Westerkappeln fügte hinzu, dass Ortsteile, die weit an der Bahnstrecke entfernt liegen, nicht von der Reaktivierung profitieren. In Lotte-Büren führe die Bahn auf rund drei Kilometern an einer gewachsenen Siedlung vorbei. Auch dort befürchten Gegner Beeinträchtigungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Liberalen weiter.

Ebenfalls wurden erneut die gutachterlich prognostizierten Fahrgastzahlen von 5600 Personen pro Tag auf der Strecke zwischen Recke und Osnabrück angezweifelt. Nach Ansicht der Kritiker motiviere die Nordbahn die Bürger auch nicht, vom Auto auf den Zug umzusteigen. Sie halten den Ausbau des Busnetzes für die bessere Alternative. Allen voran Hans-Jürgen Streich brach erneut eine Lanze für die Schnellbuslinie 10 von Recke nach Osnabrück: „Die S10 bietet ganze 38 Haltepunkte, während es auf der Tecklenburger Nordbahn nur acht wären.“ Und davon, so Streich, wäre kein einziger in der Nähe von Universität und Fachhochschule.

An der Gesprächsrunde über die Nordbahn nahm auch der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landesfraktion, Ulrich Reuter, teil. Über das Nordbahn-Projekt entscheide der Landtag. Um ein Stimmungsbild zu erhalten seien die Gemeinderäte aufgerufen, ihre Standpunkte zu formulieren. Reuter betonte, dass die mit der Streckenuntersuchung beauftragten Unternehmen „seriöse Gutachter“ seien. Die Ergebnisse müssten ernst genommen werden. Gerade gegen diese Gutachten richtete sich aber auch ein Teil der Kritik bei den Bahngegnern.

 Foto: Oliver Langemeyer

Kategorien: Lokal

Liberale fürchten um Lebensqualität

Di, 04/10/2018 - 18:41

METTINGEN/RECKE. Die Nordbahn und kein Ende: Jetzt meldet sich in der Debatte, ob auf der Strecke zwischen Recke und Osnabrück wieder Personenzüge fahren sollen, die FDP Kreis Steinfurt zu Wort. Bis auf den Ortsverband in Recke sind auch die Liberalen gegen die Reaktivierung der Bahn.

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn ist ein Dauerstreitthema. Jetzt schaltet sich die FDP-Kreistagsfraktion erneut in die Diskussion ein und erneuert ihre Bedenken gegen das Projekt. Bei einem Treffen mit Bürgerinitiativen gegen das Projekt wurde unter anderem kritisiert, dass die Mitarbeiter und Zulieferer von Coppenrath&Wiese die Bahnstrecke mehr als am Tag kreuzen müssten.

 Die FDP-Kreistagsfraktion hat ihre Bedenken gegen die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn für den Personenverkehr erneut bekräftigt. In einer Gesprächsrunde mit Vertreten der liberalen Ortsvereine sowie mit Sprechern von Bürgerinitiativen, die eine Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Recke und Osnabrück ablehnen, wurden die Gegenargumente noch einmal zusammengetragen.

Nach Ansicht der Kritiker leide vor allem die Lebensqualität unter dem halbstündigen Zugverkehr durch die Orte Mettingen, Westerkappeln und Lotte. Allerdings verschweigt der FDP-Kreistagsvorsitzende Hans-Jürgen Streich nicht, dass es mit dem Ortsverein Recke auch Befürworter der Reaktivierung gibt. Der Recker FDP-Mann Thomas Hermann bekräftigte bei dem Treffen im Steinfurter Kreishaus, dass eine Bahnanbindung die Töddengemeinde attraktiver mache.

Die bekannten Kritikpunkte kamen aus Mettingen, Westerkappeln und Lotte. Der Mettinger FDP-Ratsherr Reinhold Heß wiederholte zusammen mit Hans-Jürgen Sieker von der Bürgerinitiative für Verkehrsentflechtung die Befürchtung, der Bahnverkehr teile das Tüöttendorf in zwei Teile. Der vor kurzem von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) vorgenommene Schrankentest an zwei Mettinger Bahnübergängen hat die Gegner in ihren Befürchtungen bestätigt, dass Zugverkehr im Halbstundentakt zum Verkehrschaos auf den Straßen führe. Sie erinnerten daran, dass rund 2500 Mitarbeiter von Coppenrath&Wiese sowie die Zulieferer der Tiefkühlkonditorei die Gleise täglich mehrfach kreuzen müssten. RVM und Bürgermeisterin Christina Rählmann sahen bei den simulierten Schließzeiten an der Hügelstraße vor Cowi dagegen keine Probleme.

Armin Kirsch von der Bürgerinitiative aus Westerkappeln fügte hinzu, dass Ortsteile, die weit an der Bahnstrecke entfernt liegen, nicht von der Reaktivierung profitieren. In Lotte-Büren führe die Bahn auf rund drei Kilometern an einer gewachsenen Siedlung vorbei. Auch dort befürchten Gegner Beeinträchtigungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Liberalen weiter.

Ebenfalls wurden erneut die gutachterlich prognostizierten Fahrgastzahlen von 5600 Personen pro Tag auf der Strecke zwischen Recke und Osnabrück angezweifelt. Nach Ansicht der Kritiker motiviere die Nordbahn die Bürger auch nicht, vom Auto auf den Zug umzusteigen. Sie halten den Ausbau des Busnetzes für die bessere Alternative. Allen voran Hans-Jürgen Streich brach erneut eine Lanze für die Schnellbuslinie 10 von Recke nach Osnabrück: „Die S10 bietet ganze 38 Haltepunkte, während es auf der Tecklenburger Nordbahn nur acht wären.“ Und davon, so Streich, wäre kein einziger in der Nähe von Universität und Fachhochschule.

An der Gesprächsrunde über die Nordbahn nahm auch der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landesfraktion, Ulrich Reuter, teil. Über das Nordbahn-Projekt entscheide der Landtag. Um ein Stimmungsbild zu erhalten seien die Gemeinderäte aufgerufen, ihre Standpunkte zu formulieren. Reuter betonte, dass die mit der Streckenuntersuchung beauftragten Unternehmen „seriöse Gutachter“ seien. Die Ergebnisse müssten ernst genommen werden. Gerade gegen diese Gutachten richtete sich aber auch ein Teil der Kritik bei den Bahngegnern.

 Foto: Oliver Langemeyer

Kategorien: Lokal